Die Frage, die mich von Anfang an in meiner Arbeit als Seelsorger am meisten bewegte, lautete: Was kann ich tun, um glaubensferne Menschen auf Jesus aufmerksam zu machen und sie zu ihm hinzubegleiten?
Meine Antwort präsentiere ich in dem Buch „Zuhören und verstehen“. Es ist vor allem für Christen gedacht, die in ihrem Lebensumfeld mit Menschen zu tun haben, die dem Glauben an Jesus fernstehen und gleichzeitig bei ihnen Rat und seelsorgerische Hilfe suchen.
Doch wie geht das? Wie kann ich als Christ Menschen, die dem Glauben fernstehen, seelsorgerisch begleiten?
Im Kern besteht das Konzept aus fünf Schritten bzw. Aspekten:
1. Hören 2. Begleiten 3. Verstehen 4. Strukturieren und 5. Jesus bekennen.
Jeder der fünf Schritte baut auf dem vorhergehenden Schritt auf.

Die Entdeckung der Freude – trotz allem
Die Entdeckung der Freude – trotz allem. Jakobus schreibt: „Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet.“ Versuchungen, schwere Momente, ja, sogar Leid als Gottes Willen anzunehmen fällt uns schon schwer genug, aber dann auch noch Freude empfinden? Das erscheint uns oft genug unmöglich. Die Autorin Helen Roseveare verbrachte zwei

